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Spezielle Psychotraumatologie

2017 / 2018

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Das Curriculum ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie zertifiziert.

Zur Zeit sind alle freien Plätze vergeben, wir nehmen Sie bei Interesse aber gerne auf eine Warteliste auf.

 

Modul I - Theoretische Grundlagen 

Freitag, 29.09.2017 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Dozenten: Frau Dr. Schide Nedjat, Herr Prof. Dr. Hanns-Rüdiger Röttgers

 

Modul II - Diagnostik und Differentialdiagnostik

Samstag, 30.09.2017 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Dozent: Herr Dipl.-Psych. Dr. Christoph Koban

 

Modul III - Techniken zur Ressourcenorientierung und zur Förderung der Affektregulation

Freitag, 10.11.2017 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Samstag, 11.11.2017 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Dozentin: Frau Dipl.-Psych. Antje Krüger

 

Modul IV - Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention

Freitag, 26.01.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Dozent: Herr Dipl.-Psych. Dr. Christoph Koban

 

Modul V - Teil I: Konfrontative Bearbeitung von Traumafolgesymptomen

Freitag, 02.02.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 UStd.

Samstag, 03.02.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Dozent: Herr Dipl.-Psych. Volmar Höfling

 

Modul V - Teil II: Konfrontative Bearbeitung von Traumafolgesymptomen: Schwerpunkt EMDR

Samstag, 27.01.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd. 

Dozent: Frau Dipl.-Psych. Tina Mannefeld

 

Modul VI - Behandlung komplexer Traumafolgestörungen einschließlich dissoziativer Störungen 

Freitag, 02.03.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Samstag, 03.03.2018  von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Freitag, 16.03.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 UStd.

Dozent: Frau Dipl.-psych. Dr. Antje Krüger

 

Modul VII - Psychohygiene

Samstag, 14.04.2018 von 09.00 bis 18.30 Uhr - 10 Ustd.

Dozent: Frau Dr. Schide Nedjat

 

 

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Curriculum Schema-Therapie

Das Schematherapie-Curriculum ist ein Angebot für psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen.

Schema-Therapie Curriculum 2017

Als Curriculumsleitung konnten wir Frau Dipl.-Psych. Christine Zens gewinnen. Das Curriculum wird in Kooperation mit dem Institut für Schematherapie Hamburg durchgeführt. Zur Zeit sind alle Plätze vergeben, eine Anmeldung ist nur noch über eine Warteliste möglich.

Dozentinnen: Dipl.-Psych. Christine Zens, Dipl.-Psych. Kristina Lühr

 

Die Termine für die 4 Basis-Module in 2017 sind wie folgt:

Modul I - Einführung in die Schematherapie

Freitag, 31.03.2017 von 16.00 bis 20.15 Uhr

Samstag, 01.04.2017 von 09.00 bis 15.45 Uhr

 

Modul II - Praxis der Schematherapie - Imagination und Arbeit mit der therapeutischen Beziehung

Freitag, 19.05.2017 von 16.00 bis 20.15 Uhr

Samstag, 20.05.2017 von 09.00 bis 15.45 Uhr

 

Modul III - Modusmodell und innere Dialoge: Schwerpunkte Stühlearbeit

Freitag, 14.07.2017 von 16.00 bis 20.15 Uhr

Samstag, 15.07.2017 von 09.00 bis 15.45 Uhr

 

Modul IV - Fallkonzeptualisierung und Anwendung des Schemamodusmodells

Freitag, 13.10.2017 von 16.00 bis 20.15 Uhr

Samstag, 14.10.2017 von 09.00 bis 15.45 Uhr

 

Jedes Modul umfasst 12 UE, die UE wird mit 15,00 € in Rechnung gestellt.

Die Schematherapie nach Jeffrey Young wird als Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie zu der sogenannten dritten Welle in der Verhaltenstherapie gerechnet. Dieser integrative Ansatz verbindet dabei erlebenisaktivierende, übende und kognitive Techniken zu einem konsistenten therapeutischen Vorgehen. Davon profitieren gerade Patienten mit tiefgreifenden und komplexen Störungsbildern, bei denen sich Standardinterventionen oft als unzureichend erwiesen haben.

Wesentliche Elemente der Therapie sind die Identifizierung und Bearbeitung der frühen maladaptiven Schemata des Patienten sowie der dazugehörigen (dysfunktionalen) Bewältigungsstrategien. Mit Hilfe des Modusmodells (Young, erweitert durch Arntz et al.) können die aktuell vorherrschenden Gesamtzustände beschrieben und behandelt werden.

Die Basis der schematherapeutischen Beziehung ist eine differenzierte Gestaltung der therapeutischen Beziehung in der Form der begrenzeten elterlichen Fürsorge ("limited reparenting") Dabei ist es wichtig für den Therapeuten, die eigenen Schemata und Modi kennenzulernen, um deren Folgen für den Therapieprozess einschätzen zu können.

Fortbildungspunkte: alle Seminare werden von der Psychotherapeutenkammer akkreditiert.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unter apv@muenster.de oder Tel.: 0251.44010. Die entsprechenden Anmeldeunterlagen senden wir Ihnen gerne zu.

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Das Zusatzcurriculum "Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen" wird fortlaufend angeboten. In der Regel finden jedes Jahr zwei bis drei Veranstaltungsblöcke mit 40 Unterrichtsstunden statt. Zusätzlich werden einzelne Veranstaltungen mit 8 bis 12 Ustd. angeboten.

Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. 

Psychologische Psychotherapeuten, die ihre Kompetenzen auf den Bereich der Therapie mit Kindern und Jugendlichen erweitern wollen und die Abrechnungsgenehmigung anstreben, bekommen eine Abschlußbescheinigung zur Vorlage bei der Kassenärztlichen Vereinigung.

Insgesamt werden für die Abrechnungsgenehmigung 200 Stunden Theorie der Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen sowie 180 Behandlungsstunden mit Kindern und Jugendlichen unter Supervision verlangt.

Kosten je Ustd.: 15 Euro 

 

 Medium Spiel - Dr. Stefan Kaatz

Donnerstag, 02.03.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Diagnostische Prozesse im therapeutischen Spiel - Dr. Stefan Kaatz

Freitag, 03.03.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Einführung Testverfahren und -auswertung - Dipl.-Psych. Jürgen Werner

Donnerstag, 18.05.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

ADHS - Dr. Kristina Wulf

Freitag, 19.05. und Samstag, 20.05.2017 jeweils von 9.00bis 17.00 Uhr

 

Trauma und Schmerz - Dr. Michael Dobe

Freitag, 16.06. und Samstag, 17.06.2017 jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Sexueller Missbrauch - Dipl.-Psych. Esther Quadflieg

Donnerstag, 19.10.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Zwang- und Ticstörungen - Dipl.-Psych. Hildegard Goletz

Freitag, 20.10. und Samstag, 21.10.2017 jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Tiefgreifende Entwicklungsstörungen - Claus Lechmann

Donnerstag, 23.11.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Elternarbeit - Dipl.-Psych. Jürgen Werner

Freitag, 24.11.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr


Störungen mit sozialer Angst und Trennungsängsten - Dipl.-Psych. Hildegard Goletz

Samstag, 25.11.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Tod und Trauer - Dipl.-Psych. Marion Grumbach-Wendt

Donnerstag, 25.01.2018 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Entspannungsverfahren und Stressbewältigung - Dr. Kristina Wulf

Freitag, 26.01.2018 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen - Dipl.-Psych. Johanna Thünker

Samstag, 27.01.2018 von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

 

 

 

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Psychotherapie narzisstisch gestörter Patienten

Freitag, 01.09.2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr - 8 UStd.

Samstag, 02.09.2017  von 9.00 bis 17.00 Uhr - 8 Ustd.

 Dozent ist Herr Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung nur noch über die Warteliste möglich ist.

Die Seminargebühren belaufen sich auf € 15,00/Ustd. Die Veranstaltung wird bei der Psychotherapeutenkammer NRW akkreditiert 

"In der Psychotherapeutischen Praxis werden häufig Patienten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung oder einer narzisstischen Problematik behandelt, die sich oft wegen anderer psychischer Beschwerden wie z.B. Depressionen, Angst- oder Suchterkrankungen vorgestellt haben. Meist bringen diese Patienten eine geringe Motivation zur Veränderung ihrer eigentlichen Problematik mit und lassen ihre narzisstische Beziehungsgestaltung in die therapeutische Beziehung einfließen. Die Behandlung dieser Patienten stellt eine große fachliche und persönliche Herausforderung dar. Für eine erfolgreiche Psychotherapie bedarf es eines Ansatzes, der die vielgestaltigen Probleme dieser Patienten ausreichend berücksichtigt“

 

 

ACT - Aktzeptanz- und Commitment-Therapie - Einführungsworkshop

Dozent: Herr Dr. Rainer Sonntag

Freitag, 23.02.2018, 9.00 – 17.00 Uhr - 8 Ustd.
Samstag, 24.02.2018, 9.00 – 17.00 Uhr - 8 Ustd.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung nur noch über die Warteliste möglich ist !!

Kosten: 15€ je Ustd.

Die Fortbildung wird zertifiziert von der Psychotherapeutenkammer NRW

In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie („ACT“ – als ganzes Wort gesprochen) werden Patienten eingeladen, unangenehme innere Erlebnisse zu akzeptieren, anstatt gegen sie anzukämpfen und dabei das eigene Leben aus den Augen zu verlieren. Es geht dabei um die Paradoxie, dass uns oft erst die radikale Akzeptanz dessen, was nicht verändert werden kann, in die Lage versetzt, das zu erkennen und zu verändern, was wir verändern können. Anstatt emotionales Meideverhalten zu elaborieren, werden wertgeschätzte, existenzielle Lebensziele erarbeitet, um engagiert und entschlossen in ihre Richtung zu handeln und so ein wert- und sinnvolles Leben führen zu können.
ACT geht davon aus, dass rationale Analysen und Erklärungen oft wenig hilfreich und sogar eine wichtige Voraussetzung für psychische Störungen darstellen. Deswegen wird überwiegend mit Metaphern, natürlichen Pardoxien und erlebnisorientierten Techniken gearbeitet.
ACT ist Teil der Kontextuellen Verhaltenswissenschaft („contextual behavioral science“, CBS), die aus der Verhaltensanalyse hervorgegangen ist und neben der Relational Frame Theorie (RFT) auch evolutionstheoretische Konzepte einbezieht. Die RFT untersucht, wie Sprache und Kognition funktionieren, ohne schon vorgängig von kognitiven Inhalten auszugehen, die eine Theorie von Sprache und Kognition ja erst erklären und verständlich machen soll.
Da ACT an psychologischen Prozessen orientiert ist, ist der Ansatz transdiagnostisch und in verschiedenen Settings anwendbar. Weiterhin ist die Behandlung nicht auf bestimmte formale Techniken festgelegt, vielmehr können die relevanten Prozesse und Fertigkeiten auf unterschiedliche Weise entwickelt und trainiert werden.
Der Workshop ist vor allem praktisch orientiert. Ziel ist es, einen Überblick zu geben und einige Interventionsmöglichkeiten vorzustellen, die relativ leicht anwendbar sind. Bereitschaft zur Selbsterfahrung ist dabei wünschenswert.

Fortbildung für Psychotherapeuten

 
Fr./Sa. 16./17. Juni 2017, je 9.00 - 17. 00 Uhr, 16 Ustd., Kosten: 240€, schriftliche Anmeldung an apv@muenster.de

Trauma und Schmerz bei Kindern und Jugendlichen

Dipl.-Psych. Dr. Michael Dobe

 

Diese Fortbildung ist akkreditiert durch die Psychotherapeutenkammer NRW.

Dr. Dobe ist approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Vertiefung Verhaltenstherapie mit Weiterbildungen zum Trauma- /Familien- und EMDR Therapeuten.

Sein beruflicher Schwerpunkt ist die stationäre und ambulante  Behandlung von schweren chronischen Schmerzen und Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen am Vodafone Stiftungsinstitut und Lehrstuhl für Kinderschmerztherapie der Vestischen Kinder- und Jugendklinik.

2006 erhielt Dr. Dobe den Stefan-Engel-Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. 2010 folgte der Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie- und Forschung.

In diesem Seminar mit max. 16 Teilnehmer/innen geht es am ersten Tag um Trauma und Schmerz, Edukation und Interventionen. Am zweiten Tag liegt der Schwerpunkt auf systemischen Interventionen, auf dem Umgang mit Dissoziation und Fallbeispielen mit traumatherapeutischen Interventionen. Wie können Kinder und ihre Eltern aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen ausbrechen?